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Pranayama

Pranayama ist das vierte Glied des Raja Yoga (königlicher Yoga) nach den Yoga -Sutras von Pantajali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Prana heißt Hauch, Atem, Leben, Elan, Energiestrom und verstärkt und erhebt unsere (Sinnes) Wahrnehmung und Wohlgefühl. Pranayama ist eine Kunst und verfügt über Techniken, um die Atemorgane willentlich, rhythmisch und intensiv zu bewegen und auszuweiten. pranayama-1Pranayama ist ein bewusstes Verlängern von Einatmung, Luftanhalten und Ausatmung. Beim Einatmen wird die Urenergie in der Form des Atems empfangen und beim Luftanhalten geht es darum, diese Energie zu spüren und auszukosten. Beim Ausatmen entleert man sich mit dem Atem aller Toxine, Gedanken und Gefühle. Während dann die Lungen leer sind, geht die individuelle Energie, das Ich, in der Urenergie, der Atma (Seele), auf.
Durch das Üben von Pranayama werden zielstrebiges Denken, starke Willenskraft und harmonisierende, “gesunde” Gefühle entwickelt.
Nur Übung führt zu Stärke und Erkenntnis. Tägliches Üben oder nach Bedarf Pranayama-Üben sichert Erfolg auf:
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  • vollkommene Bewusstheit,
  • das Aufbauen innerer Kraft,
  • das Loslassen-Können von Emotionen,
  • bessere tägliche Konzentration,
  • saubere und ruhige Nerven und vegetatives Nervensystem,
  • einen sauberen Herz-Blutkreislauf und einen stillen und harmonischen Herzrhythmus
  • Verlust jeglicher Ängste, auch Todesangst
der Wind Rauch und Schmutz aus der Atmosphäre vertreibt, und wie es seiner inneren Art spricht, den Luftraum gleichsam auszubrennen, zu reinigen und zu erfrischen, so ist Pranayama ein göttliches Feuer, das die Organe, Sinne, Gemüt, Intellekt und das Ich säubert.
Dies ist eine Disziplin, um das Denken und die Sinne unter Kontrolle zu bringen. Das Denken spielt eine doppelte Rolle. Auf der einen Seite versucht es sich den Sinnen anzupassen und auf der anderen Seite, sich mit dem Selbst zu vereinen.

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Disziplin beruhigt die Sinne und zieht alles nach innen, so dass der Strebende dem Göttlichen zugeführt wird.


Wenn alle Chakren und die 72.000 bis 350.000 Nadi nach Yogi Philosophie im Körper aktiv und frei sind, kann die Kundalini-Kraft zum inneren Wind werden und harmonisch sein eigenes Prana (Lebensenergie) ausweiten. So nimmt das Pranayama, von innen nach außen, seinen vollkommenen Zustand an. Es wird zum Lichtmantelschutz für seinen Seelenkörper.

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Alles ist in unserer Atmosphäre enthalten. Die ganze geometrische Energie ist im Äther. Es hängt von unserem Willen ab, ob wir mehr Sauerstoff, mehr atmen wollen, um ein Organ, ein Kreislaufsystem, Muskeln und Nervensystem mit Energie zu versorgen und sauber und gesund zu halten – und ebenso einen gesunden Stoffwechsel und ein starkes Immunsystem zu haben.

Wir können durch die Pranayama-Technik die jetzige geometrische platonische Körperform und die Dimension wechseln, und wir steigen somit in die nächste Dimension auf.

Der Mensch verfolgt in seinem Leben vier Ziele: Dharma, Artha, Kama und Moksha.

  • Darma ist Pflicht. Ohne Pflicht und ethische Disziplin gibt es keine spirituelle Erfüllung.
  • Artha ist das “Mittel zum Leben”. Sie umfasst Wohlstand, Erfolg, Karriere, Aktivität, ein Leben in finanzieller Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand.
  • Kama ist “weltlicher Genuss”, „Verlangen“ oft einseitig als “Lust” oder “sexuelles Verlangen” übersetzt.
  • Moksha ist Erlösung, Befreiung, oft auch als Erleuchtung bezeichnet, das letzte der vier Lebensziele.

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